Noch ein Jahr: ToDo

Etwa ein Jahr vor Start meiner "Tour de France" wird es Zeit, mit den Vorbereitungen zu beginnen. Die konkrete Packliste hat noch Zeit, aber die Wahl der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände - Fahrrad und Zelt - sollte langsam angegangen werden. 

Außerdem: Brauche ich noch Kenntnisse und Fähigkeiten, die ich "einpacken" will? Womit will ich die kostbare Zeit nutzen, außer mit Radfahren?

Höchste Zeit also für eine erste ToDo-Liste!


Da Lernen länger dauert als Bauen oder Kaufen, fange ich mit Fähigkeiten und Kenntnissen an. Was brauche ich für die Reise, was will ich können?

 

Für den Notfall:

- Erste Hilfe

- Fahrrad reparieren

 

Erste Hilfe-Kurse mache ich ziemlich regelmäßig, der letzte, sehr intensive bei der Outdoorschule Süd (sehr empfehlenswert!) ist etwa zwei Jahre her und da fühle ich mich noch recht fit. Muss also nicht unbedingt sein.

Fahrrad reparieren wird schon schwieriger, mehr als einen Platten flicken kann ich nicht. Leider bietet der ADFC bei mir in der Nähe keine Reparaturkurse, also werde ich das wohl auf Tour lernen müssen! Ich habe keine linken Hände und mit einem guten, kleinen Büchlein ("Das Fahrrad Reparatur Buch") klappt das hoffentlich! 

 

Da ich nicht nur für den Notfall gerüstet sein will, sondern die Reise intensiv genießen und nutzen will, möchte ich mir noch ein paar andere Kenntnisse aneignen bzw. auffrischen:

 

- Französisch

- Tai Chi

- Skizzieren auf Reisen

 

Französisch hatte ich zwar in der Schule, aber seit dem kaum gebraucht. Aber jede Volkshochschule bietet Kurse für jede Stufe, so dass das kein Problem ist! Ich bin etwas niedriger eingestiegen, als ich müsste, so lerne ich entspannt und es macht sogar Spaß!

Tai Chi möchte ich als Ausgleich zum Radfahren machen, mal schauen, ob da auf Tour ein gutes Ritual - zum Beispiel morgens - draus wird! Die Peking-Form bieten viele Volkshochschulen und da sie für die Arbeitspause entwickelt wurde, ist sie auch ideal für Reisen, da platzsparend aufgebaut und nicht zu kompliziert.

 

Schon öfters nahm ich ein Skizzenheft auf Tour mit und brachte es fast immer leer wieder zurück. Ich bin keine schlechte Zeichnerin und hatte auch im Studium noch einiges dazu gelernt, aber das schnelle Anfertigen einer schönen Skizze unterwegs gelang mir nie richtig. Ich brauchte immer viel zu lang und verlor dann die Geduld, wollte alles aufs Papier bringen und fand auch die richtigen Medien, Stifte und Techniken nicht. Dann stieß ich zufällig auf der Globetrotter-Seite auf die Antwort auf alle meine Probleme! Einen Kurs "Zeichnen und Aquarellieren auf Reisen", angeboten vom Reiseradler Jens Hübner! Genau das richtige für mich, daher besuchte ich gleich zwei Kurse von Jens, darüber mehr in meinem nächsten Blog!

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